Versionsgeschichte
Fassung 1.0.9 12.09.2026
Füllungen können in zwei Garnfarben ineinander übergehen; Muster auf dem Pfad behalten ihre Größe und stehen gerade. Auf dem iPad gibt es Privatlizenz und Gewerbelizenz als zwei Einmalkäufe.
Farbverlauf
- Eine Füllung kann in zwei Garnfarben übergehen. Die zweite Farbe ist ein eigenes Objekt in der Liste und lässt sich in der Stickreihenfolge verschieben.
- Vier Einstellungen: zweite Farbe über die Palette, Lage der Grenze, Breite der Mischzone, Überlappung in Millimetern.
- Der Weg zur nächsten Reihe läuft über die schon gestickte eigene Farbe, statt zu springen.
- Der Verlauf greift bei Standardfüllung, Mäander, Pfad folgen und Füllwinkel. Kontur, Kreuzschraffur und Fischgrät haben keine Reihen in diesem Sinn; dort ist er gesperrt.
Muster auf dem Pfad
- Die Kopien behalten die Masse des Motivs und stehen in der Laufrichtung des Pfads. Die Führungskurve des Motivs wandert mit jeder Kopie mit.
- „Ecken auffüllen" ist gesperrt, wo es nichts tun würde, und erklärt sich dort im Hinweis.
- Ein Hänger, wenn das Einzelmotiv seine Kurve nicht normiert bekam, ist behoben.
Bild und Füllung
- Weiße Linien auf durchsichtigem Grund werden beim Bild-Import erkannt.
- Beim Füllen entlang eines Pfads fehlen keine Reihen mehr neben der Führungskurve und keine Reihen außerhalb der Form.
iPad
- Zwei Einmalkäufe im App Store: die Privatlizenz für den Export, die Gewerbelizenz zusätzlich für den Sammel-Export aller Formate, sobald du mit Stickdatei oder bestickter Ware Einnahmen erzielst. Beide Käufe stehen unter Einstellungen → Allgemein.
Bedienung
- Die zweite Verlaufsfarbe zeigt in den Eigenschaften den Weg zurück zum Ursprungsobjekt, nicht eine eigene Parameterliste.
- Auf der Zeichenfläche trifft man das Ursprungsobjekt, nicht den Verlaufspartner.
- Ein Klick neben einen Eingabe-Dialog verwirft die Änderung nicht mehr.
- Die Wischgeste in der Objektliste erfasst auch Gruppen. Eingeklappte Gruppen bleiben eingeklappt, wenn du den Reiter wechselst.
- Beim Umspannen mit mehr als einem Rahmen stehen Überlappung und „Objekte möglichst nicht zerschneiden" in den Eigenschaften.
Fassung 1.0.8 28.08.2026
Buchstaben im Satinstich werden an ihren Kreuzungen in Teilstücke zerlegt und einzeln gestickt; über 31 Schriftarten gemessen liegen die Stiche im Mittel um ein Viertel näher an der Kontur. Dazu Korrekturen am Muster auf dem Pfad, ein Formen-Werkzeug, ein Zeichnungs-Modus im Bild-Import, das Maschinenformat TAP und Hochkant-Betrieb auf dem iPad.
Satin-Schrift
- Buchstaben werden an ihren Kreuzungen in Teilstücke zerlegt und einzeln gestickt. Die Schulter eines n trennt sich vom senkrechten Strich, der Querstrich eines E wird einzeln gefahren, Ecken kippen ein, statt aufzufächern.
- Vor dem Sticken wird jeder Buchstabe geglättet und das Ergebnis mit dem ungeglätteten verglichen; die Glättung gilt nur, wenn die Stiche danach näher an der Kontur liegen. Serifen bleiben erhalten. Nach derselben Regel darf das e als durchgehender Kringel gestickt werden.
- Gemessen über 31 Schriftarten: Der Abstand der Stiche zur Kontur ist im Mittel um ein Viertel kleiner als in 1.0.7, bei Schreibschriften um ein Drittel.
- Fette Schnitte wie Arial Black behandelt die Automatik wieder als Buchstaben statt als Füllflächen. Am M lagen zwei Säulen doppelt übereinander; die doppelte Lage ist entfernt.
Muster auf dem Pfad
- Jede Kopie dreht sich passend zur Laufrichtung des Pfads. Der Anstellwinkel ist einstellbar, 90 Grad stellt die Motive senkrecht zum Pfad, quer ist die Vorgabe.
- Formen und Text lassen sich mustern; eine gemusterte Form bleibt über ihre Regler einstellbar.
- „Muster löschen" entfernt die Kopien und gibt das Motiv in seiner ursprünglichen Drehung zurück.
- Der Füllwinkel drehte in die falsche Richtung und verstellte die erste Kopie. Beides ist behoben; auf Wunsch dreht der Füllwinkel mit jeder Kopie mit.
Formen und Bild-Import
- Neues Formen-Werkzeug mit 14 Grundformen. Jede Form hat Regler für ihre Eigenheiten und Griffe direkt auf der Zeichenfläche; [Umschalt] rastet auf die Grundproportionen ein.
- Der Bild-Import hat einen Modus „Strichzeichnung": Er verfolgt Striche, statt Farbflächen zu bilden, wahlweise ein- oder mehrfarbig. „Striche schließen" überbrückt Lücken in nicht deckenden Zeichnungen, die Farbtoleranz ist einstellbar.
- Der Import-Dialog ist zweispaltig und nach Arbeitsschritten gegliedert. Bei gedrehtem Rahmen wird das Motiv mitgedreht eingefügt, auch beim SVG-Import.
Laufstich und Applikation
- Der Laufstich kann statt der Kontur die Mittellinie einer geschlossenen Form sticken. Eine importierte Schreibschrift aus Umrissen wird damit als eine durchgehende Linie je Buchstabe gestickt, auf Wunsch als Bohnenstich.
- Bei Applikationen mit Löchern lagen Platzierungs- und Heftstich am Innenring vertauscht; jetzt liegt die Platzierung innen und der Heftstich darum. Die Kurven-Dynamik gilt auch für Platzierungs- und Heftlinien.
- Die Vernähstiche vor einem Fadenschnitt folgen den zuvor gestickten Nadelpunkten. Vorher übernahmen sie die Richtung des letzten Stichs; an feinen Serifen lag der 0,7 mm lange Vernähstich dadurch sichtbar außerhalb des Buchstabens.
Neues Dateiformat
- TAP für Happy-Maschinen ist das siebte Maschinenformat: beim Export, beim Sammel-Export, beim Öffnen und bei der Umspann-Sequenz. Gegen die Referenzsoftware pyembroidery geprüft, auf einer Happy-Maschine aber noch nicht gestickt. Bitte zuerst ein Probestück.
iPad
- Die App läuft auch hochkant. Das Bedienfeld startet dabei eingeklappt; die Zeichenfläche wächst dadurch von 427 auf 721 Punkte Höhe.
- Fotos kommen über die Fotoauswahl von iPadOS statt über ein Dateifeld. Ein Hänger beim Bild-Import ist behoben.
Bedienung
- Die Abschnitte der Eigenschaften-Leiste lassen sich einklappen.
- Ausrichten und Verteilen behandeln eine Gruppe als ein Objekt. Verteilen setzt wahlweise die Mittelpunkte in gleiche Abstände oder macht die Zwischenräume gleich groß.
- Jeder Reiter merkt sich seine Ansichts-Drehung.
- Das Hintergrundbild hat Größen- und Drehgriffe auf der Zeichenfläche.
- „Löcher entfernen" entfernt alle Löcher, nicht nur das erste.
Fassung 1.0.7 20.08.2026
Satin-Schrift in neuer Qualität: Buchstaben-Säulen folgen jetzt der echten Kontur, Kreuzungen werden sauber überlappt statt verknäult, und Lücken in Serifen und Strichen sind geschlossen. Geprüft an über zwanzig Schriftarten. Dazu ein Sammel-Export für alle sechs Maschinenformate, das Zerlegen zusammengefasster Flächen und eine Dichte-Ansicht in der Vorschau.
Satin-Schrift
- Buchstaben-Säulen tasten die echte Umriss-Kontur ab, statt der Skelett-Schätzung zu vertrauen: Rücken von Rundbuchstaben bleiben gleichmäßig breit, stumpfe Strich-Enden werden bis zur Kante voll ausgestickt statt spitz auszulaufen.
- Kreuzungen (T-Stöße, Serifen, sich schneidende Striche) werden wie von Hand digitalisiert: Striche überlappen einander sauber, statt sich an der Kreuzung zu verknäulen. Serifen-Füße werden vollständig gefüllt.
- Kein Strich geht mehr verloren: Was das Skelett eines Buchstabens abdeckt, wird garantiert auch gestickt (vorher konnten bei Pinsel- und Schreibmaschinen-Schriften ganze Teilstriche fehlen).
- Gestickt wird nur noch innerhalb des Buchstabens. Vorher stachen einzelne Säulen bis zu einem Millimeter über die Kontur hinaus; auch die Unterlage hält sich jetzt an die Form.
- Das Text-Werkzeug stickt Buchstaben immer als Mittellinien-Satin. Vorher konnte die Automatik bei kleinen Buchstaben mancher Schriften auf ein Kontur-Band umschalten, dessen halbe Breite NEBEN dem Buchstaben lag.
- In engen Kurven werden Stiche zweistufig gestaffelt gekürzt, und dicht beieinanderliegende Einstiche werden entzerrt. Beides beugt Fadenbrüchen vor.
- Jede Säule beginnt nahe am Ende des vorigen Objekts und hört nahe am nächsten auf. Das spart spürbar Sprünge und Fadenschnitte bei Schriftzügen.
Objekte und Bearbeiten
- „In Teilflächen trennen" zerlegt ein Objekt aus mehreren getrennten Flächen (etwa alle Kerne einer Wassermelone aus einem SVG) in eine Gruppe einzelner Objekte. Löcher bleiben bei ihrer Fläche, ein „o" bleibt ganz. Beim SVG-Import passiert das automatisch.
- „Nach Farbe sortieren" unter Objekte ordnet die Stickreihenfolge nach Garnfarben. Das ist ein guter Start direkt nach einem Bild-Import.
- „Route optimieren" bewertet jetzt zuerst die Zahl der Fadenschnitte und dann erst den Weg. Ein vermiedener Schnitt ist mehr wert als ein paar Millimeter Sprung.
- „Einfügen" steht jetzt direkt unter „Kopieren" und wird sofort nach dem Kopieren aktiv.
- Alles, was löscht, ist einheitlich rot, vom Papierkorb in der Werkzeugleiste bis zu den kleinen ×-Knöpfen in den Einstellungen.
Vorschau und Export
- „Dichte einfärben" hebt in der Stichvorschau die Stellen hervor, an denen sich das Garn türmt, bevor die Maschine es merkt.
- Die Einstichpunkte wählen ihre Farbe nach dem Hintergrund (hell oder dunkel), nicht mehr nach der Garnfarbe.
- Satin-Flächen erscheinen bei ausgeschalteter Stichvorschau als ruhige Farbfläche; die Fadenwege gibt es nur noch in der eingeschalteten Vorschau.
- „Alle Formate exportieren" schreibt alle sechs Maschinenformate auf einmal (Teil der Gewerbelizenz).
Oberfläche
- Die App duzt dich jetzt, wie das Handbuch.
- Der Bild-Import-Dialog schließt nicht mehr versehentlich beim Tippen neben den Dialog.
Fassung 1.0.6 18.08.2026
Der Bild-Import ist deutlich gewachsen: eine große Vergleichsansicht mit Zoom, abwählbare Farben, eine Kreis-Erkennung und ein automatischer Füllwinkel. Dazu zwei neue Aufräum-Befehle für importierte Formen, spürbar weniger Absetzer bei Satin-Schrift und eine Stichvorschau, die sich das Geöffnete merkt.
Bild-Import
- Die beiden Vorschauen (Original und Nachzeichnung) lassen sich antippen und füllen dann den Bildschirm — mit gemeinsamem Zoom, sodass beide Seiten immer denselben Ausschnitt zeigen. So sieht man vor dem Übernehmen, ob eine Rundung wirklich rund geworden ist.
- Nach dem Analysieren werden alle gefundenen Farben aufgelistet, jede mit Flächenzahl und Fläche in mm². Eine Farbe abwählen heißt: daraus entstehen keine Objekte — der weiße Hintergrund bleibt so einfach weg.
- Kreise und Ringe werden als solche erkannt und durch exakte Kreise ersetzt: schmale Ringe werden zum Laufstich, Ringe bis 8 mm Breite zum Satinband auf der Mittellinie, breitere zu einem sauberen Ring. Abschaltbar.
- Auf Wunsch sucht der Import je Fläche den Füllwinkel, bei dem sie in möglichst wenige Teilstücke zerfällt — das spart Sprünge und Fadenschnitte. Bei runden Formen bleibt es bei 45°.
- Der Dialog behält seine Größe, auch wenn man nach dem Analysieren noch Werte ändert — kein Feld springt mehr unter dem Finger weg.
Importierte Formen aufräumen (Menü „Bearbeiten")
- „Glätten" nimmt das Zittern der Pixelkante aus den Umrissen und legt sie als saubere Kurven neu an. Die Stärke richtet sich nach der Größe des Objekts, kleine Teile werden also nicht verformt. Wirkt auf die ganze Auswahl, ein Rückgängig-Schritt.
- „Löcher entfernen" wirft die langen, haardünnen Löcher hinaus, die beim Nachzeichnen in Strichen stehen bleiben — erkannt an ihrer Form, nicht an der Größe. Die runde Mitte eines „o" bleibt deshalb erhalten. Winzige Krümel unter 0,3 mm² verschwinden gleich mit.
Satin, besonders für Schriftzüge
- An Kreuzungen wird durchgenäht statt absetzt: Die Mittelachse eines Buchstabens zerfiel dort bisher in einzelne Stücke, jedes mit eigenem Sprung. An einem Schriftzug mit 14 Buchstaben gemessen: aus 62 Sprüngen wurden 19, bei unter einem Prozent mehr Garn.
- Enge Kurven werden gleichmäßig dicht: außen entstehen keine Lücken mehr, und innen sticht die Nadel nicht mehr mehrfach ins selbe Loch — die häufigste Ursache für Fadenbruch bei kleiner Schrift.
- Neuer Haken „Dichte nach Breite": Der Stichabstand richtet sich an jeder Stelle nach der Breite der Säule — schmale Stellen lockerer (schont den Stoff), breite dichter (deckt besser). Für neue Objekte voreingestellt; bestehende Dateien sticken unverändert.
- Die Mittellinien-Unterlage fährt eine geschlossene Form (etwa einen Kreis) nur noch einmal ab statt hin und zurück — halb so viel Unterlagen-Garn bei gleichem Halt.
- Die kombinierte Unterlage heißt jetzt „Zickzack + Mittellinie" und stickt auch in dieser Reihenfolge: erst der grobe Zickzack, dann die Mittellinie darüber.
- Ein Objekt aus zwei offenen Linien wird als Satin-Säule zwischen diesen Linien gestickt — für alle, die die beiden Ränder lieber selbst zeichnen, mit an- und abschwellender Breite.
Stichvorschau
- Die Vorschau baut sich beim Öffnen nicht mehr neu auf: Sie wird im Hintergrund aktuell gehalten und ist sofort da. Zoom und Ausschnitt bleiben erhalten — getrennt für jeden Reiter.
- Neu: „Einstiche anzeigen" setzt einen Punkt an jede Stelle, an der die Nadel in den Stoff geht. Die Punktfarbe wählt das Programm nach Garn und Hintergrund, damit sie immer zu sehen ist.
Korrekturen
- Die Zickzack-Unterlage konnte an spitzen Ecken aus der Kontur ragen, wenn ein Loch dicht an der Außenkante lag — der markanteste Fall war eine Spitze, die fast einen Millimeter neben der Deckfläche stickte. Herausragende Unterlagenstiche werden jetzt auf die Kontur zurückgeholt.
- Windows: Die Programmdatei heißt jetzt Beh.Stitched.exe. Der Installer entfernt beim Aktualisieren die alte stitchsmith.exe samt ihrer Verknüpfungen — vorher konnte ein angehefteter Eintrag weiterhin die alte Fassung starten.
Fassung 1.0.5 16.08.2026
Die größte Änderung ist eine neue Stichvorschau: Sie zeigt jetzt echtes Garn statt gezeichneter Striche — mit Zwirn, Glanz und Fadenverlauf — und läuft dabei deutlich flüssiger. Dazu Stoffarten für Applikationen, zwei Testmuster und mehrere Korrekturen an Füllungen, die auf der Maschine lockere Stiche verursacht haben.
Neue Stichvorschau
- Fäden sehen aus wie Garn: Der Zwirn ist als Form zu erkennen, das Licht läuft als Glanzband über die Fasern, und jeder Stich hat den Helligkeitsverlauf eines Fadens, der aus dem Stoff auf- und wieder eintaucht.
- Die Darstellung läuft flüssig — auch bei Motiven mit vielen zehntausend Stichen, und beim Zoomen ohne die früheren festen Stufen.
- Auf Geräten ohne die dafür nötige Grafikunterstützung erscheint automatisch die bisherige Darstellung; nichts bleibt leer.
Applikationen
- Der eingelegte Stoff lässt sich als Teddystoff, Waffelstoff oder glatter Stoff darstellen — je Objekt einstellbar, mit angedeuteter Webart in Ihrer Stofffarbe. Voreingestellt bleibt die bisherige durchscheinende Andeutung, bestehende Entwürfe sehen also unverändert aus.
Testmuster (neu im Menü „Datei")
- Richtungs-Donut: ein Ring, dessen Stichrichtung einmal ganz herumläuft. Damit finden Sie heraus, ob Ihre Maschine in bestimmten Stichrichtungen lose Schlaufen bildet — ein Verhalten der Maschine, das nichts mit der Stickdatei zu tun hat.
- Parameter-Matrix: neun Felder mit aufsteigender Stichlänge und aufsteigendem Reihenabstand, damit Sie am gestickten Ergebnis entscheiden, was zu Ihrem Garn und Stoff passt. Jedes Feld trägt seine Werte im Namen.
- Passend dazu lässt sich in den Einstellungen ein Winkelbereich hinterlegen, den die eigene Maschine schlecht kann. Die Prüfung meldet dann betroffene Objekte — sie ändert keinen Stich.
Füllungen — weniger lockere Stiche auf der Maschine
- An den Rändern von Füllungen entstanden Ketten von Kleinststichen. Solche Stiche geben dem Faden keinen Halt, wodurch der lange Stich daneben lose liegen bleibt. Sie werden jetzt zusammengelegt; bei einer schmalen, gebogenen Form sank ihr Anteil von rund einem Viertel auf unter ein Zehntel.
- Die Einstiche an der Außenkontur sitzen gleichmäßiger: Der Längenausgleich passiert im Inneren der Reihe statt am Rand.
- Bei Füllungen mit mehreren Füllwinkeln blieben an den Übergängen zwischen den Winkelbereichen schmale Streifen unbestickt. Diese Lücken entstehen nicht mehr.
- Füllwinkel und die geführte Füllung („Pfad folgen") wirkten sich in der Vorschau und im Export nicht aus — die Stiche liefen dann im festen Grundwinkel. Das betraf jedes Motiv, denn die Aufteilung auf den Rahmen läuft immer.
Bedienung
- Dateien lassen sich auf die Arbeitsfläche ziehen: Bild, SVG, DXF, Entwurf und Stickdatei werden geöffnet wie über das Menü.
- Arbeitsblatt → „Als PDF speichern" fragte nach einem Ordner statt nach einem Dateinamen. Jetzt erscheint der Speichern-Dialog.
- Auf Windows und Mac gibt es wieder „Drucken": Das Arbeitsblatt geht direkt an den Standarddrucker.
Fassung 1.0.4 14.08.2026
Am Programm hat sich nichts geändert — neu gefasst sind allein die Lizenzbedingungen, die beim ersten Start angezeigt werden.
Rechtliches
- Die Lizenzbedingungen sind sprachlich neu gefasst. Inhaltlich bleibt alles beim Alten: einmalige Zahlung, für die gekaufte Lizenz ist kein Ablaufdatum festgelegt, und sie endet nicht allein dadurch, dass Zeit vergeht. Die Dauer ergibt sich jetzt aus den Beendigungsregeln, statt eigens zugesichert zu werden.
Fassung 1.0.3 13.08.2026
Eine einzelne, aber lästige Korrektur an der Zeichenfläche. Sonst ist alles wie in 1.0.2.
Korrektur
- Die Ansicht sprang bei jeder Änderung an einem Wert zurück auf „alles einpassen" — Winkel verstellt, und der Zoom war weg. Der eingestellte Ausschnitt bleibt jetzt stehen; eingepasst wird nur noch beim Öffnen einer Datei und wenn du es selbst verlangst.
Fassung 1.0.2 13.08.2026
Die erste Fassung, die öffentlich zum Herunterladen angeboten wird. Sie enthält alles, was in den Praxistests an echten Maschinen dazugekommen ist — vor allem bei den Stichmustern, beim Arbeitsblatt und bei der Bedienung.
Füllstiche
- Zwei neue Füllmuster: Mäander und Fischgrät. Der Mäander bleibt auch bei verwinkelten Formen eine einzige durchgehende Linie, der Fischgrät liegt als echter Zickzack wie Parkett in der Fläche.
- Neu bei allen Füllmustern: „Kante nachfahren" legt eine Naht direkt an die Kontur, damit der Rand sauber abschließt.
- Eine Füllung kann jetzt einer Führungskurve folgen, statt immer geradlinig zu verlaufen.
- Neue Gitter-Unterlage, und die Kreuzschraffur setzt jeden Einstich genau auf eine Gitterkreuzung.
- Dichteausgleich für Fächer: an der engen Seite einer gebogenen Fläche liegt nicht länger ein Vielfaches an Garn.
- „Diagonal" ist aus der Musterauswahl verschwunden — es war Punkt für Punkt dasselbe wie „Bahnen" und hat nur Ratlosigkeit erzeugt.
Satin- und Laufstich
- Zwei neue Laufstich-Arten: Handstich, der die Unregelmäßigkeit eines von Hand genähten Vorstichs nachbildet, und Kreuzstich.
- Zierformen folgen jetzt der tatsächlichen Kurve, und ein geschlossener Kreuzstich-Ring schließt ohne zusätzliche Verbindungslinie.
- Satin-Enden lassen sich als Halbkreis abrunden; passende Enden werden automatisch vorgeschlagen.
- Neuer Kippwinkel beim Satin, mit dem sich geflochtene Wirkungen ohne Umweg erzeugen lassen.
Arbeitsblatt und Multi-Hooping
- Das Arbeitsblatt lässt sich als PDF speichern und drucken.
- Bemaßung nach DIN 406 und ISO 129: Maßpfeile, senkrechte Maßzahlen und Bezugslinien sitzen so, wie man es aus technischen Zeichnungen kennt.
- Für jeden Rahmen ist der erste Einstich eingezeichnet — das Ausrichten beim Umspannen wird dadurch deutlich einfacher.
Zeichnen und Bearbeiten
- Richtungspunkte an Pfaden, und bei offenen Pfaden lässt sich der Startpunkt festlegen. Eine von Hand gewählte Richtung bleibt erhalten.
- Neues Schneidewerkzeug: eine Form lässt sich entlang eines gezeichneten Pfades zerteilen.
- Beim SVG-Import bleiben offene Kurven mit Kontur weiterhin Kurven, statt in gerade Stücke zerlegt zu werden; die Strichbreite wird mit übernommen.
- Die Objektliste reicht bis zur Statusleiste und zeigt an, dass darunter noch mehr steht.
- Die Registerkarten lassen sich scrollen, und „+" für eine neue Karte steht fest ganz links — auch wenn die Leiste voll ist.
Sicherheit und Bedienung
- Neue Prüfung vor dem Export: Beh.Stitched warnt vor Garn-Anhäufungen und langen Reihen von Kleinststichen — beides kann eine Stickmaschine beschädigen.
- Vor dem ersten Speichern oder Exportieren fragt das Programm freundlich nach einem Namen, statt kommentarlos „unbenannt" zu vergeben.
- Ein ausführliches Handbuch ist eingebaut: durchsuchbar, mit einem Abschnitt zu jeder Schaltfläche, Kapiteln zu beiden Editoren und Anhängen zu Dateiformaten, Tastenkürzeln und dem, was auf iPad, Mac und Windows verschieden ist.
- Viele kleinere Korrekturen an der Oberfläche aus den Praxisrunden — Beschriftungen, Abstände und Knöpfe, die nicht dort saßen, wo man sie sucht.